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Dokumentarfilm | Österreich 2012

„Der Film ist für Menschen mit Sicherheitsdenken, mit Wunsch nach nationaler Abgrenzung eine wohldosierte Provokation – nicht laut, nicht schreiend, aber enervierend konsequent.“ Die Presse
 
„Meinungsbildend!“ Kurier

 
Filmemacher Kurt Langbein und Autor Robert Menasse bereisen gemeinsam die Grenzen Österreichs und dokumentieren, wie diese das Leben der Menschen geprägt haben – und immer noch prägen.
 
Grenzen sind politische Realität – und zugleich eine vielschichtige Metapher. An die Grenze zu gehen, ist ein Abenteuer, Grenzen zu überwinden eine Herausforderung, manchmal buchstäblich eine not-wendige. Sich öffnende Grenzen machen euphorisch, aber offene Grenzen machen auch Angst. Das grenzenlose Europa ist ein alter Traum, und für viele ein neuer Albtraum. Der Film begleitet den Schriftsteller Robert Menasse an die Grenzen Österreichs und der EU. Er trifft Grenzgänger, Grenzschützer, Grenzbewohner. Menschen die zu Profiteuren der Grenze wurden, zu deren Helden oder Opfern.

 

Festivalteilnahmen:
 

2. – 6. Mai 2013 8th Annual SEEFest Los Angeles / USA
16. – 23. April 2013 3rd Beijing International Film Festival Peking / China
17. – 21. April 2013 Bozner Filmtage Bozen / Südtirol
04. Dezember 2012 Politfilmfestival Innsbruck Innsbruck / Österreich
23. – 28. Oktober 2012 Internationale Hofer Filmtage Hof / Germany
25. September 2012 Prishtina International Filmfestival Prishtina / Kosovo
01. September 2012 Europäisches Forum Alpbach Tirol / Austria
09. August 2012 Salzkammergut Festwochen Gmunden / Austria
29. April 2012 Crossing Europe Festival Linz / Austria

 
Gibt es „natürliche Grenzen“, Sprachgrenzen, Kulturgrenzen? Sie erweisen sich als Fiktionen, auch und gerade wenn sie die Realität wirklich durchschneiden. Menasse beginnt seine Reise an der österreichisch-tschechischen Grenze, wo er als Kind seine Ferien im Haus der Großmutter verbracht hatte, dicht am damaligen Eisernen Vorhang. Heute ist die Grenze offen. Auf der Reise entlang der österreichischen und der europäischen Grenzen stellt sich heraus: wenn Grenzen sich öffnen, sind sie noch lange nicht verschwunden, wenn sie verschwinden, haben sie sich nur verschoben. Kultur und Mentalität sind Folge von Grenzziehungen und nicht umgekehrt. Und um menschlich an die Grenze zu gehen und sie gar zu überwinden – dazu braucht es besondere Menschen.
 

Im Dokumentarfilm begleitet Regisseur Kurt Langbein den Schriftsteller beim Besuch solcher Menschen, die Besonderes beim Überwinden der Grenzen leisteten.
 

Regie: Kurt Langbein | Drehbuch: Robert Menasse, Kurt Langbein | Kamera: Caroline Heider, Florian Gebauer, Daniel Mahlknecht, Christian Roth | Ton: Markus Kathriner, Armin Koch, Tom Ripper | Schnitt: Angela Freingruber | Filmmusik: Otto Lechner, Toni Burger | Produktion: Langbein & Partner | Aufnahmeleitung: Florian Kröppel | Produktionsleitung: Claudia Rabl | Producer: Elisabeth Hinterholzer | Produzent: Kurt Langbein

TV-Partner: ServusTV, RAI Bozen | Redaktion: Frank Gerdes, ServusTV | Förderungen: Fernsehförderung Wien, Cine Styria, Land Oberösterreich, RTR

Format: HD, 16:9, 90 min (Dolby), 52 min | Sprachen: Deutsch, Tschechisch, Slowenisch

 

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2012 | Fertiggestellt | Kino